Category: Prophezeiungen

Großes Evangelium Johannes, Band 6, Kap. 174, 5–6:
»Es werden dann sein große Kriege vereinzelt unter den Völkern, und es wird ein Volk wider das andere ziehen; auch wird dann eine große Teuerung sein, und es werden allerlei pestilenzartige Krankheiten entstehen, wie sie unter den Menschen bis jetzt noch nie bestanden. Dem werden große Erdbeben vorangehen, auf daß sich die Menschen dadurch zur Buße und zur Liebetätigkeit ermahnen sollen. Wohl denen, die sich danach kehren werden! Aber gar viele werden sich nicht daran kehren und werden das alles den blinden Kräften der Natur zuschreiben, und die Weissager werden Betrüger gescholten werden.«

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Jener aber wird den Namen erhalten Salvator mundi, Retter der Welt. Deutschland wird unter ihm reichen,soweit deutsche Sprache und Sitte in Europa reicht. Belgien und die Niederlande, die Schweiz, Tirol, Deutsch-Österreich werden sich aus freien Stücken an Deutschland anschließen. Polen wird wieder groß und mächtig hergestellt. Die deutschen Ostseeprovinzen werden von Rußland abgetrennt werden. Rußland wird klein, Deutschland wird groß. Polen,die Lombardei mit ihren alten Freistädten und Ungarn werden Vorländer von Deutschland werden. Und so groß´wird die Achtung vor den Deutschen auf der Welt sein, dass keiner mehr von einem fremden Volke einem Deutschen nur ein Haar zu krümmen wagt. Jene große Achtung aber wird der Deutsche seiner Vefassung verdanken. Denn der Größte im Felde, wird jener junge, von Gott gesandte Held doch noch größer im Frieden sein. Seine Verfassung, die er dem deutschen Volk gibt, wird ein wunderbares Gemisch von Volksvertretern und Königtum sein. Als ein vollständig freier Völkerbund im Innern, mit allen nur denkbar zulässigen Freiheiten und Erleichterungen ausgestattet, während die deutschen Volksstämme nach außen als festgegliedertes, eng geschlossenes Ganzes dastehen,an dessen Panzerleib sich keiner wagt.

Lied der Linde (Bad Staffelstein) Text Ausschnitt

“Heiland, sende, den Du senden mußt!”
Tönt es angstvoll aus der Menschen Brust.

15. Gottverlassen scheint er, ist es nicht,
Felsenfest im Glauben, treu der Pflicht,
Leistet auch in Not er nicht Verzicht,
Bringt den Gottesstreit vor’s nah’ Gericht.

30. Wenn der engelgleiche Völkerhirt’
Wie Antonius zum Wanderer wird,
Den Verirrten barfuß Predigt hält,
Neuer FrĂĽhling lacht der ganzen Welt.

12. Mahnwort fällt auf Wüstensand,
Hörer findet nur der Unverstand.
Bauer heuert bis zum Wendetag,
All sein Müh’n ins Wasser nur ein Schlag.

23. Nimmt die Erde plötzlich ander’n Lauf,
Steigt ein neuer Hoffnungsstern herauf?
“Alles ist verloren!” hier’s noch klingt,
“Alles ist gerettet!” Wien schon singt.

24. Ja, von Osten kommt der starke Held,
Ordnung bringend der verwirrten Welt.
WeiĂźe Blumen auf das Herz des Herrn,
Seinem Rufe folgt der Wack’re gern.

25. Alle Störer er zu Paaren treibt,
Deutschen Reiches Deutsches Recht er schreibt.
Bunter Fremdling, unwillkomm’ner Gast,
Flieh die Flur, die du gepflĂĽgt nicht hast!

Und wer Weisheit bestitzt der wisse Osten ist meine Heimat und war frĂĽher Herzogtum Ober- und Niederschlesien (Kronland Ă–sterreichisch-Schlesien)

Mahnwort fällt auf Wüstensand seht ihr daran das mich keiner hört, Hörer findet nur der Unverstand seht ihr daran das jeder nur unwichtigen Quatsch beachtet.

Entwurf: Hugo Gerard Ströhl (1851–1919)

Hinweis: Geschrieben wurde im 2 Jahrtausend also 1000 bis 1999.

Wenn das Jahrtausend beginnt (3. Jahrtausend), das nach dem Jahrtausend kommt (2.Jahrtausend). 3. Jahrtausend entspricht 2000 bis 2999

1. Totale Kommerzialisierung; überall Perversitäten; rebellierende Jugend

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird Gold im Blute sein,
Wer den Himmel betrachtet, wird dort Taler zählen
Wer in den Tempel tritt, wird dort Händler treffen
Die Lehnsleute werden Geldwechsler und Wucherer sein.Aber das Feuer wird schwelen
Jede Stadt wird ein Sodom und Gomorrha sein
Und die Kinder werden zu einer Glutwolke werden Sie werden die alten Fahnen heben.

 

2. Eindringen in Kosmos, Erde u. Meer; Frivolität; Mißachtung aller Grenzen; geistige Blindheit

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der Mensch Himmel und Erde und Meere mit seinen Geschöpfen bevölkert haben
Er wird befehlen
Er wird die Macht Gottes anstreben
Er wird keine Grenzen kennen.
Doch alles wird sich umkehren
Er wird schwanken wie ein betrunkener König
Er wird galoppieren wie ein blindes Pferd
Mit Sporen wird er sein Reittier in den Wald treiben
Und am Ende des Weges wird ein Abgrund sein.

 

3. Hochhäuser; Bodenunfruchtbarkeit; Gesetzlosigkeit; Hungerrevolutionen durch Proletariat

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden sich an allen Punkten der Erde babylonische TĂĽrme errichten
Es wird Rom und es wird Byzanz sein
Die Felder werden sich leeren
Es wird kein Gesetz geben, nur das eigene und das der eigenen Gruppe.
Doch die Barbaren werden in der Stadt sein
Es wird nicht mehr Brot genug fĂĽr alle geben
Und die Spiele werden nicht mehr genĂĽgen
Und dann werden die Menschen (ohne) am Morgen die groĂźen Feuer anzĂĽnden.

 

4. Hungersnöte; Heizprobleme; Drogenkriminalität, apokalypt. Leben

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird viele Menschen der Hunger treffen
Viele Hände werden blau vor Kälte sein
So daĂź diese Menschen eine andere Welt sehen wollen
Und die Händler der Illusionen werden kommen und Gift anbieten.
Doch es wird die Körper zerstören und die Seelen verderben
Und jene, die ihr Blut mit dem Gift vermischten,
werden wie wilde Tiere in der Falle sein
Und töten und vergewaltigen und erpressen und rauben
Und das Leben wird zu einer täglich wiederkehrenden Apokalypse werden.

 

5. GenuĂźsucht; Ehescheidungen; Prostitution; Einsamkeit; Traditionsverlust; Gesetzlosigkeit; Verwilderung

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird jeder versuchen, soviel GenuĂź zu erreichen, wie er kann
Der Mann wird seine Frau so oft verstoĂźen, wie er sich verheiratet
Und die Frau wird durch hohle Gassen gehen und sich jeden nehmen, der ihr gefällt.
Und Kinder gebären, ohne den Namen des Vaters zu nennen.
Doch kein Meister wird das Kind fĂĽhren.
Und jeder wird zwischen allen anderen allein sein
Die Tradition wird verloren sein
Das Gesetz wird vergessen sein
Als ob es die Verkündigung nie gegeben hätte und der Mensch wieder zum Wilden würde.

 

6. Inzest; Homosexualität; Päderastie; Lustseuchen, Aidsausbreitung

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der Vater seine Tochter zu seiner Lust nehmen
Der Mann den Mann, die Frau die Frau
Der Alte das Kind
Das wird vor aller Augen geschehen.
Doch das Blut wird unrein werden
Das Böse wird sich von Bett zu Bett ausbreiten
Der Körper wird alle Fäulnis der Erde aufnehmen
Die Gesichter werden gequält, die Glieder abgezehrt sein
Die Liebe wird die größte Bedrohung für jene, die sich nur noch über das Fleisch erkennen. (Aids, d. Hg.)

 

7. Ignorieren von Eid, Gesetz und christl. Lehre; falsche Messiasse; islam. Fundamentalismus rächt sich hochgerüstet für Kreuzzüge

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der, welcher von Schwur und Gesetz spricht
Nie mehr gehört werden
Die Stimme dessen, der den Glauben an Christus predigt, wird in der WĂĽste verhallen
Doch überall werden sich die mächtigen Wasser der treulosen Religionen verbreiten
Falsche Messiasse werden die blinden Menschen um sich versammeln
Und der Ungläubige (Islam, d. Hg.) wird Waffen tragen wie noch nie zuvor
Er wird von Gerechtigkeit und Recht sprechen, und sein Glaube wird glĂĽhend und scharf sein
Er wird sich rächen für den Kreuzzug.

 

8. Revolutionen; Atheismus, Chaos, Hass, grausame Massaker an Soldaten und Gläubigen; Städtezerstörung

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird das Dröhnen des Todes wie Donner über der Erde krachen
Die Barbaren werden sich mit den Soldaten der letzten Legionen vermischen
Die Gottlosen werden in den Herzen der heiligen Städte wohnen
Einer nach dem anderen wird barbarisch, treulos und wild.
Es wird keine Ordnung und keine Regel mehr geben
Der HaĂź wird sich ausbreiten wie Feuer in einem trockenen Wald
Die Barbaren werden die Soldaten massakrieren
Die Gottlosen werden die Gläubigen erwürgen
Die Grausamkeit wird eines jeden und aller sein, und die Städte werden zugrunde gehen.

 

9. Kinderleid, Kindernöte; weltweiter Haß, Morde, Zerstörungen, Plünderungen, Vergewaltigungen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen richten nach ihrem Blut und ihrem Glauben
Niemand wird die leidenden Herzen der Kinder hören
Sie werden wie junge Vögel aus dem Nest gestoßen
Und niemand wird sie beschĂĽtzen vor der Hand mit dem Panzerhandschuh.
Der HaĂź; wird die Erde ĂĽberfluten, die sich friedlich glaubte
Niemand wird verschont bleiben, nicht die Alten, nicht die Verletzten
Die Häuser werden zerstört und geplündert werden
Die einen werden an die Stelle der anderen treten
Alle werden die Augen verschlieĂźen, um die vergewaltigten Frauen nicht zu sehen.

 

10. Globalkommunikation, egoist. Ignorierung des Kinderleides, egoist. Scheinhilfe

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird jeder wissen, was an allen Enden dieser Erde ist
Wird man Kinder sehen, deren Knochen die Haut durchstoĂźen
Und solche, deren Augen von Fliegen bedeckt sind
Und solche, die gejagt werden wie Ratten.
Doch der Mensch, der dies sieht, wird sein Gesicht abwenden
Denn er kĂĽmmert sich nur um sich selbst
Er wird ihnen eine Handvoll Korn als Almosen geben
Während er auf vollen Säcken schläft
Und was er mit der einen Hand gibt, wird er mit der anderen wieder nehmen.

 

11. Totalkommerzialisierung, Organhandel, keine medizin. Tabus mehr

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der Mensch mit allem Handel treiben
Jedes Ding wird seinen Preis haben
Baum, Wasser und Tier
Nichts wird mehr wahrlich geschenkt sein, und alles wird verkauft werden.
Doch der Mensch wird dann nicht mehr sein als das Gewicht seines Fleisches
Sein Körper wird feilgeboten werden wie ein Pfund Fleisch
Sein Ohr und sein Herz wird man nehmen (Organhandel, d. Hg.)
Nichts wird mehr heilig sein, weder das Leben noch seine Seele
Man wird sich um seine sterbliche HĂĽlle und um sein Blut streiten, als wolle man Aas zerfetzen.

 

12. Universelle Naturausbeutung, Bodenunfruchtbarkeit, Umweltprobleme, Einsamkeit im Hass

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der Mensch das Gesicht der Erde verändert haben
Er wird sich für den Meister und den Lehnsherrn der Wälder und Herden halten
Er wird den Boden und den Himmel zerpflĂĽgen
Und seine Furchen durch die FlĂĽsse und Meere gezogen haben.
Doch die Erde wird nackt und unfruchtbar sein
Die Luft wird brennen und das Wasser ĂĽbel riechen
Das Leben wird welken, denn der Mensch wird den Reichtum der Welt ausgeschöpft haben.
Und der Mensch wird einsam sein wie ein Wolf
In seinem HaĂź.

 

13. Kinderverkauf, Päderastie, Kindersklaverei, Grausamkeit

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird auch das Kind verkauft werden
Manche werden sich seiner bedienen wie einer Zielscheibe
Um GenuĂź zu finden an seiner jungen Haut
Andere werden es wie ein unterwĂĽrfiges Tier behandeln.
Die unantastbare Schwäche des Kindes wird vergessen sein
Und sein Geheimnis
Es wird wie ein Fohlen sein, das dressiert wird
Wie ein Lamm, das geschlachtet und ausgeblutet wird
Und der Mensch wird nur noch Grausamkeit kennen.

 

14. Geistige Blindheit, Illusionen, mentale Massenmanipulationen zwecks Kampf gegeneinander, Seelentötung

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden Blick und Geist des Menschen Gefangene sein
Sie werden trunken sein und es nicht bemerken
Sie werden Bilder und Spiegelungen fĂĽr die Wahrheit der Welt halten
Man wird mit ihnen machen, was man mit einem Schaf macht.
Dann werden die Raubtiere kommen
Raubvögel werden sie zu Herden zusammentreiben, um sie leichter zum Abgrund drängen
Und einen gegen den anderen aufhetzen zu können
Man wird sie häuten, um ihre Wolle und ihre Haut zu bekommen
Und wenn der Mensch ĂĽberlebt, wird er seiner Seele beraubt sein.

 

15. Herrschaft der ungläubigen Geheimlogen, Vortäuschung von Freiheit, Verbrennung aufständischer ‚Ketzer‘

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Lehnsherren ohne Glauben herrschen
Sie werden den unschuldigen und untätigen Menschenmengen gebieten
Sie werden ihre Gesichter verbergen und ihre Namen geheimhalten
Und ihre festen Burgen werden sich in den Wäldern verlieren.
Doch sie werden ĂĽber das Schicksal von allem und jedem entscheiden
Niemand wird an den Versammlungen ihrer Ordnung teilnehmen, D. Hg. )
Jeder wird in Wirklichkeit ein Leibeigener sein und glauben, ein freier Mann und Ritter zu sein
Allein werden sich die aus den wilden Dörfern und mit ketzerischem Glauben erheben
Doch sie werden zuerst besiegt und lebendig verbrannt werden.

 

16. Überbevölkerung, Völkervermischungen, Religionsvermischung, Stammeskriege

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen auf der Welt so zahlreich sein,
daĂź sie einem Ameisenhaufen gleichen, in den ein Stock getrieben wurde
Sie werden umherrennen, und der Tod wird sie mit dem Absatz zermalmen
Wie verwirrte Insekten.
Große Bewegungen werden sie von einem Ort zum nächsten treiben
Braune Haut wird sich mit weiĂźer vermischen
Der christliche Glaube mit dem des Ungläubigen
Manche werden den versprochenen Frieden predigen
Doch allerorten werden verfeindete Stämme Krieg führen.

 

17. Schrankenlosigkeit, UnnatĂĽrlickeit, Familientrennungen, Ziellosigkeit, Unregierbarkeit

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen alle Grenzen ĂĽberschreiten wollen
Die Mutter wird graue Haare haben wie eine Alte
Der Weg der Natur wird verlassen werden
Und die Familien werden wie Körner sein, die verstreut wurden und die nichts mehr einen kann.
Es wird also eine andere Welt sein
Wie ein durchgegangenes Pferd wird ein jeder herumirren ohne Halt
Ohne FĂĽhrungen in alle Richtungen gehen
UnglĂĽck dem Reiter, der dieses Tier lenkt
Er wird keine SteigbĂĽgel haben und in den Graben stĂĽrzen.

 

18. Atheismus, Selbstherrlichkeit, selektive Kinderwahl, Selbstvergottung, Habsucht der Mächtigen, Ausbeutung, Gefangenschaft und Angst der Armen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen sich nicht mehr dem Gesetz Gottes unterwerfen
Sie werden das Leben wie ein Reittier lenken wollen
Sie werden ihre Kinder im Leib ihrer Weiber wählen wollen
Und die töten, die sie nicht mögen.
Doch wer wird der Mensch sein, der sich so  fĂĽr Gott hält?
Die Mächtigen werden das schönste Land und die schönsten Weiber an sich reißen
Die Armen und die Schwachen werden wie Vieh sein
Jede armselige Hütte wird ein Gefängnisturm sein
Die Angst wird sich wie Gift in jedes Herz fressen.

 

19. Geheime Logengesetze zielen nach Reichtum und Weltmacht; Beherrschung von Gerechte, Schwachen, Mächtige und Kirchen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird es eine dunkle und geheime Ordnung geben
Ihr Gesetz wird der HaĂź sein und ihre Waffe das Gift
Sie wird immer mehr Gold wollen und ihre Herrschaft ĂĽber die ganze Erde verbreiten
Und ihre Diener werden untereinander durch den KuĂź des Blutes verbunden sein.
Die Gerechten und die Schwachen werden ihren Regeln gehorchen
Die Mächtigen werden ihr zu Diensten sein
Das einzige Gesetz wird das sein, welches sie im Schatten diktiert
Sie wird das Gift bis in die Kirchen hinein verkaufen
Und die Welt wandert mit dem Skorpion unter ihren Sohlen.

 

20. Verschlossenheit, Entwurzelung, Hoffnungslosigkeit der Massen; Heimunterbringung von Kindern und Alten; Kriegsbereitschaft, Selbstzerstörung und Lebenshass

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden viele Menschen mit verschränkten Armen dasitzen
Oder sie werden mit leeren Augen umhergehen, ohne zu wissen, wohin
Denn sie werden keine Schmiede mehr haben, wo sie das Eisen schmieden können
Und kein Feld mehr, das sie bestellen können.
Sie werden sein wie ein Samenkorn, das keine Wurzeln schlagen kann
Umherirrend und entblößt, gedemütigt und hoffnungslos
Die JĂĽngsten und die Ă„ltesten oft im Heim
Es wird ihnen nur noch bleiben, fĂĽr ihr Heil in den Krieg zu ziehen
Und sie werden zuerst sich selbst bekämpfen und ihr Leben hassen.

 

21. Luft-, Wasser,- Erdvergiftung; Rekultivierung und Umweltschutz; Zukunftsangst; Versteppungen, Grundwasserabsenkung, Ăśberschwemmungen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Krankheiten des Wassers, des Himmels und der Erde den Menschen treffen und ihn bedrohen
Er wird das, was er zerstört hat, wiedererstehen lassen und das, was geblieben ist, bewahren wollen
Er wird vor den Tagen Angst haben, die vor ihm liegen.
Doch es wird zu spät sein
Die WĂĽste wird die Erde ĂĽberziehen, und das Wasser wird tiefer und tiefer werden
Es wird an bestimmten Tagen flieĂźen und alles mit sich reiĂźen, wie eine Sintflut
Seinetwegen wird es fĂĽr die Erde kein Morgen geben
Und die Luft wird die Körper der Schwächsten zerfressen.

 

22. Erdbeben, Städtevernichtungen, Schlammlawinen, Erdbodenöffnungen werden als Warnungen ignoriert, Feuersbrünste in Städten, gewaltsame Plünderungen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird die Erde an mehreren Stellen erbeben und die Städte werden untergehen
Alles, was ohne den Rat der Weisen gebaut wurde,
wird bedroht und zerstört werden
Der Schlamm wird die Dörfer unter sich begraben und der Boden wird sich unter den Palästen öffnen.
Der Mensch wird starrköpfig sein, denn er ist vom Stolz besessen
Er wird die Warnung nicht hören, die ihm die Erde immer wieder zuruft
Feuersbrünste werden die neuen Roms zerstören
Die Armen und die Barbaren werden trotz der Legionen die verlassenen ReichtĂĽmer plĂĽndern.

 

23. Impakte durch gleissenden Himmelskörper; Verschwinden ganzer Kontinente

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird die Sonne die Erde verbrennen
Die Luft wird nicht mehr vor dem Feuer schĂĽtzen
Sie wird nur noch ein löchriger Vorhang sein
Und das brennende Licht wird Augen und Haut verzehren.
Das Meer wird aufschäumen wie kochendes Wasser
Die Städte und Flüsse werden begraben werden
Ganze Kontinente werden verschwinden
Die Menschen werden sich auf Anhöhen flüchten
Und sie werden beginnen wiederaufzubauen und vergessen, was geschehen ist.

 

24. Cyber-Technik, Computeranimationen, Manipulation durch Medien

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Menschen Trugbilder zum Leben erwecken können
Die Sinne werden getäuscht werden, und sie meinen zu berühren, was gar nicht ist
Sie werden Wege beschreiten, die nur die Augen sehen können
Und der Traum wird so Wirklichkeit werden.
Doch der Mensch wird nicht mehr unterscheiden können zwischen dem, was ist, und dem, was nicht ist
Er wird sich in falschen Labyrinthen verlieren
Jene, welche die Trugbilder zum Leben erwecken können,
werden mit dem gutgläubigen Menschen ihr Spiel treiben und ihn betrügen
Und viele Menschen werden zu unterwĂĽrfigen Hunden.

 

25. Klonen von Tieren

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die Tiere, die Noah in seine Arche aufgenommen hat
Nicht mehr in den Händen des Menschen sein
Der die Tiere nach seinen Willen verändert hat
Und wer wird sich um ihr nicht enden wollendes Leid kĂĽmmern?
Der Mensch wird jedes Lebewesen so gestalten, wie es ihm gefällt
Und er wird unzählige davon getötet haben
Was wird aus dem Menschen werden, der die Gesetze des Lebens verändert hat
Der aus dem lebenden Tier einen Lehmklumpen machte
Wird er das Ebenbild Gottes oder das Kind des Teufels sein?

 

26. Kinderschicksale: Vergiftung, Hoffnungslosigkeit, Verkauf, Geistesabtötung, Führungslosigkeit

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
muĂź man um das Kind des Menschen Angst haben
Gift und Hoffnungslosigkeit werden auf es lauern
Man wird es nur fĂĽr sich wĂĽnschen und nicht um seinetwillen oder fĂĽr das Leben
Es wird gehetzt werden, und manchmal wird man seinen Körper verkaufen.
Doch selbst jener, welcher von den Seinen beschĂĽtzt wird,
Wird bedroht sein, einen toten Geist haben
Er wird im Spiel und im Trugbild leben,
das ihn fĂĽhren wird, denn er hat keinen Meister mehr
Niemand hat ihn gelehrt, zu hoffen und zu handeln.

 

27. Selbstvergottung, Tätlichkeiten, seel. Verkrüppelung bei Riesenkörperkraft; Kopflastigkeit ohne Lebenssinn, Wahnsinn

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird sich der Mensch fĂĽr Gott halten, obwohl er nicht mehr sein wird, als bei seiner Geburt
Er wird immer zuschlagen, überwältigt von Wut und Eifersucht
Doch sein Arm wird stark sein durch die Macht, die er ergriffen hat
Als blinder Prometheus wird er alles um sich herum zerstören können.
Er wird in seiner Seele ein Zwerg bleiben und die Kräfte eines Riesen besitzen
Er wird mit Riesenschritten voranschreiten und nicht wissen, welchen Weg er nehmen soll
Sein Kopf wird schwer von Wissen sein
Doch er wird nicht wissen, warum er lebt und stirbt
Er wird wie seit jeher der VerrĂĽckte sein, der mit den Armen fuchtelt, oder wie das Kind das wimmert.

 

28. Bürgerkriege; ständige Kriege zwischen Israel und Muslimen; Glaubensfundamentalismus der Muslime; Tod

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden ganze Landstriche Kriegsbeute sein
Jenseits des römischen Limes und selbst auf dem alten Reichsgebiet
Die Menschen derselben Städte werden sich gegenseitig die Kehlen durchschneiden
Hier wird Krieg herrschen zwischen Stämmen und dort zwischen Gläubigen.
Die Juden und die Kinder Allahs werden nicht aufhören, sich zu bekriegen
Und die Erde Christi wird ihr Schlachtfeld sein
Doch die Ungläubigen werden überall die Reinheit ihres Glaubens verteidigen wollen
Und es werden ihnen nur Zweifel und Macht gegenĂĽberstehen
Während der Tod überall voranschreitet wie die Standarte der neuen Zeit.

 

29. AusschluĂź vieler Menschen vom zivilisierten Leben; Organverkauf; ihre Landnahme und PlĂĽnderungen

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden viele Menschen vom menschlichen Leben ausgeschlossen sein
Sie werden keine Rechte, kein Dach und kein Brot haben
Sie werden nackt sein und nur noch ihren Körper haben zum Verkaufen
Man wird sie verstoĂźen weit weg von den TĂĽrmen des Ăśberflusses zu Babylon.
Sie werden bedrohlich knurren in Schuld
Sie werden ganze Landstriche besetzen und sich vermehren
Sie werden die Weissagung von der Vergeltung hören
Und sie werden die hochmĂĽtigen TĂĽrme stĂĽrmen
Die Zeiten der Invasionen der Barbaren werden gekommen sein.

 

30. Aussichtslosigkeit, Angst, Argwohn, Getriebenheit, Überhören von Warnungen; Besitzgier, Betrug

Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt
Wird der Mensch in ein undurchdringliches Labyrinth eingetreten sein
Er wird Angst haben und die Augen schließen, denn er wird nicht mehr sehen können
Er wird voller Argwohn sein und bei jedem Schritt Furcht empfinden
Doch er wird vorwärts getrieben, denn es wird ihm keine Rast gewährt werden.
Die Stimme der Kassandra aber wird laut und stark sein
Er wird sie nicht hören
Denn er will immer mehr besitzen, und sein Kopf wird sich in Trugbildern verlieren
Jene, die sein Meister sein werden, werden ihn betrĂĽgen
Und es wird nur mehr schlechte Hirten geben.

 

31. Am Jahrtausendende werden Menschen frei, sich verstehen, RĂĽcksicht nehmen, Einheit bilden, gemeinsame Sprache haben, echte Menschen sein

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Werden die Menschen endlich die Augen geöffnet haben
Sie werden nicht mehr in ihren Köpfen und ihren Städten gefangen sein
Sie werden von einem Ende zum anderen sehen und einander verstehen können
Sie werden wissen, daß was den einen schlägt, den anderen verletzt.
Die Menschen werden einen einzigen großen Körper bilden
Von dem jeder von ihnen ein winziger Teil ist
Gemeinsam werden sie das Herz sein
Und es wird eine Sprache geben, die von allen gesprochen wird
Und es wird endlich geboren werden, das groĂźe Menschliche.

 

32. Raumfahrt, Städte auf dem Wasser, Freiheit

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird der Mensch den Himmel erobert haben
Er wird Sterne schaffen im groĂźen, dunklen blauen Meer
Und er wird auf diesem glänzenden Schiff reisen
Als neuer Odysseus, Freund der Sonne, auf die himmlische Odyssee gehen.
Doch er wird auch der Herr des Wassers sein
Er wird große Wasserstädte bauen
Die sich von den Früchten des Meeres ernähren
Er wird so an allen Orten der großen Domäne wohnen
Und nichts wird ihm verboten sein.

 

33. Raumfahrt, Städte auf dem Wasser, Freiheit“>Beweglichkeit unter Wasser und in der Luft, telepathische Kommunikation, hohes Alter

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Werden sich die Menschen unter Wasser bewegen können
Ihr Körper wird neu sein und sie werden wie Fische sein
Und einige werden höher fliegen als Vögel
Als ob der Stein nicht zur Erde fiele.
Sie werden miteinander kommunizieren
Denn ihr Geist wird so offen sein, daĂź er alle Botschaften aufnehmen kann
Und Träume werden sie miteinander teilen
Und sie werden so lange leben wie der Ă„lteste unter den Menschen
Jener, von dem die heiligen BrĂĽder sprechen.

 

34. Kenntnis Gottes, aller Dinge und Geheimnisse; hohe Kreativität, Unterrichtung aller in allem; körperliche und geistige Vollendung

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird der Mensch den Geist aller Dinge kennen
Den Stein oder das Wasser, den Körper des Tieres oder den Blick eines anderen
Er wird die Geheimnisse durchdringen, welche die alten Götter hüteten
Und er wird ein Tor nach dem anderen aufstoĂźen zu dem Labyrinth des neuen Lebens.
Er wird schaffen, kraftvoll und sprudelnd wie eine Quelle
Er wird allen Menschen das Wissen lehren
Und die Kinder werden die Erde und den Himmel besser kennen als irgend jemand vor ihnen
Und der menschliche Körper wird größer und gewandter sein
Und sein Geist wird alle Dinge umgeben und sie besitzen.

 

35. Matriarchat; Zeit der Liebe, des Teilens und Realisierens von Träumen

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird der Mann nicht mehr der einzige Herr sein, denn die Frau wird kommen, um das Zepter zu ergreifen
Sie wird die groĂźe Herrin zukĂĽnftiger Zeiten sein
Und was sie denkt, wird sie den Männern aufzwingen
Sie wird die Mutter des Jahrtausends sein, das nach dem Jahrtausend kommt.
Sie wird die milde Süße einer Mutter verströmen nach den Tagen des Teufels
Sie wird die Schönheit sein nach den häßlichen Zeiten der Barbarei
Das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, wird sich in eine leichte Zeit verwandeln
Es wird geliebt und geteilt und geträumt, und Träume werden wahr gemacht werden.

 

36. Geistige Neugeburt, brüderliche Einheit; Glaubensstärke; Leben in Glück und Ordnung

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird es fĂĽr den Menschen eine zweite Geburt geben
Der Geist wird sich der Masse der Menschen bemächtigen
Die eins sind in ihrer BrĂĽderlichkeit
Dann wird das Ende der Zeiten der Barbarei verkĂĽndet.
Es wird die Zeit einer neuen Stärke im Glauben sein
Nach den schwarzen Tagen am Beginn des Jahrtausends, das nach dem Jahrtausend kommt
Werden die glĂĽcklichen Tage beginnen
Der Mensch wird den Weg der Menschen wiederfinden
Und die Erde wird ihre Ordnung wiederhaben.

 

37. Globale Verbindungen; dichte Wälder, Bewässerung der Wüsten, reines Wasser, Achtung alles Lebens, Weisheit

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Werden Wege von einem Ende der Erde und des Himmels zum anderen fĂĽhren
Die Wälder werden wieder dicht sein
Und die Wüsten werden bewässert werden
Die Wasser werden wieder rein sein.
Die Erde wird wie ein Garten sein
Der Mensch wird auf alles achten, was lebt
Er wird reinigen, was er beschmutzt hat
Er wird die gesamte Erde als seine Heimat ansehen
Und er wird mit Weisheit an das Morgen denken.

 

38. Umfassendes Wissen, Krankheitsvorbeugung, Selbsthilfe und Nachbarschaftshilfe, Großherzigkeit, Ordnungswertschätzung

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird jeder wie ein gleichmäßiger Schritt sein
Man wird alles über die Welt und seinen Körper wissen
Krankheiten werden geheilt werden, bevor sie auftreten
Jeder wird sein eigener Helfer und der anderer sein.
Man wird verstanden haben, daĂź man helfen muĂź, um aufrechtzuerhalten
Und der Mensch wird nach den Zeiten der Verschlossenheit und des Geizes
sein Herz und seine Börse den Besitzlosen öffnen
Er wird sich als HĂĽter der menschlichen Ordnung verstehen
Und so wird endlich eine neue Zeit anbrechen.

 

39. Großzügigkeit, Geselligkeit, Gläubigkeit, sobald Krieg und Feuersbrünste überwunden sind und Ordnung herrscht

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird der Mensch gelernt haben zu geben und zu teilen
Die bitteren Tage der Einsamkeit werden vorbei sein
Er wird von neuem an den Geist glauben
Und die Barbaren werden von allen anerkannt werden.
Doch das wird nach den Kriegen und FeuersbrĂĽnsten geschehen
Es wird aus den verkohlten TrĂĽmmern der TĂĽrme von Babel erstehen
Und eine eiserne Faust wird nötig sein
Damit Ordnung in das Chaos kommt
Und der Mensch den rechten Weg wiederfindet.

 

40. Sicht aller als Lichtträger, Respekt; Städtgründungen in der Luft, auf der Erde und auf dem Meer. Zukunftkenntnis, keine Angst vor dem Tod mehr, Wissen um die Unsterblichkeit

Wenn das Jahrtausend, das nach dem Jahrtausend kommt, zu Ende geht
Wird der Mensch wissen, daß alle Lebewesen Träger des Lichtes sind
Und daß sie Geschöpfe sind, die Respekt verlangen
Er wird neue Städte gründen
Im Himmel, auf der Erde und auf dem Meer.
Er wird sich erinnern an das, was einst war
Und er wird zu deuten wissen, was sein wird
Er wird keine Angst mehr haben vor seinem eigenen Tod
Denn er wird mehrere Leben in seinem Leben gelebt haben
Und er wird wissen, daß das Licht niemals erlöschen wird.

 

 

  • Ich sehe und ich weiĂź. Meine Augen entdecken den Himmel, was sein wird, und ich durchmesse die Zeit mit einem Schritt. Eine Hand fĂĽhrt mich an den Ort, den ihr nicht seht und von dem ihr nichts wiĂźt.
  • Tausend Jahre werden vorbeigezogen sein, und Jerusalem wird nicht mehr die Stadt der Kreuzritter Christi sein. Der Sand wird die Mauern unserer Burgen, unserer Waffen und Gebeine unter seinen Körpern begraben haben. Er wird unsere Stimmen und unsere Gebete erstickt haben.
  • Die Christen, die als Pilger von weither kommen, dorthin, wo einst ihr Gesetz und ihr Glaube war, werden sich nicht mehr zum Grabe und zu den Reliquien wagen, nur noch in Begleitung jĂĽdischer Ritter, die ihr Königreich und ihren Tempel hier haben, als ob Christus niemals am Kreuz gelitten hätte.
  • Es wird eine riesige Schar von Ungläubigen geben, die sich ĂĽberall ausbreiten, und ihr Glaube wird wie ein Schlag des Tamburins vom einen Ende der Welt zum anderen widerhallen.
  • Ich sehe die gewaltige Erde. Kontinente, die Herodot in seinen Träumen nicht benennen konnte, werden dazukommen, jenseits der groĂźen Wälder, von denen Tacitus sprach, und weit weg am Ende der grenzenlosen Meere, die hinter den Säulen des Herkules beginnen.
  • Tausend Jahre werden vergangen sein seit der Zeit, in der wir leben, und die Lehen werden sich ĂĽberall zu groĂźen Reichen und riesigen Imperien vereinigt haben.
  • Kriege, so zahlreich wie die Glieder der Kettenhemden, welche die Ordensritter tragen, werden einander ĂĽberlagern und die Reiche und Imperien stĂĽrzen, um neue zu schaffen.

 

  • Und die Leibeigenen, die Bauern, die Armen ohne Feuer werden tausendmal den Aufstand geprobt, Ernten, Burgen und Städte angezĂĽndet haben, bis man ihnen bei lebendigem Leib die Haut abzieht und die Ăśberlebenden zwingt, in ihre Schlupfwinkel zurĂĽckzukehren. Sie werden wähnen, daĂź sie Könige seien.
  • Tausend Jahre werden vergangen sein, und der Mensch wird die Tiefe der Meere und des Himmels erobert haben, und er wird wie ein Stern am Firmament sein. Er wird die Kraft der Sonne gewonnen haben und sich fĂĽr Gott halten und auf der gewaltigen Erde tausend babylonische TĂĽrme bauen.
  • Er wird Mauern errichtet haben auf den Ruinen derer welche die römischen Kaiser einst bauten, und sie werden ein weiteres Mal die Legionen von den Barbarenhorden trennen.

 

  • Jenseits der groĂźen Wälder wird es ein Reich geben. Wenn die Mauern zusammenbrechen, wird das Reich nur noch schlammiges Wasser sein. Die Völker werden sich ein weiteres Mal vermischen.
  • Dann wird das Jahrtausend beginnen, das nach dem Jahrtausend kommt. Ich sehe, und ich weiĂź, was sein wird. Ich bin der Schreiber.
  • Wenn das Jahrtausend beginnt, das nach dem Jahrtausend kommt, wird der Mensch vor dem dunklen Eingang zu einem undurchdringlichen Labyrinth stehen. Und in der Tiefe dieser Nacht, in die er eintreten wird, sehe ich die roten Augen des Minotaurus. HĂĽte dich vor seiner grausamen Wut, du, der du in dem Jahrtausend lebst, das nach dem Jahrtausend kommt.